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Warum eine Social Media Strategie wichtig ist

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Eine Social Media Strategie ist immer noch Grundlage

Vor allem beim ersten Kennenlernen unserer Agentur oder beim Pitchtermin wird die Frage nach der Notwendigkeit einer Social Media Strategie häufig gestellt

Die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Social Media Strategie ist durchaus nachzuvollziehen. In Zeiten von agilen Projekt, Design Thinking Prozessen und vor dem Hintergrund der rasenden Entwicklung innerhalb der sozialen Netzwerke scheint es plausibel, Strategien möglichst schlank zu halten oder gar ganz darauf zu verzichten.

Wir als Digitalagentur mit dem Focus Strategie sehen das natürlich etwas anders. Für uns ist eine Social Media Strategie unabdingbarer Bestandteil einer ganzheitlichen Digitalstrategie. Das digitale Ecosystem von Unternehmen und vor allem auch die Markenkommunikation findet heutzutage zum Großteil in sozialen Netzwerken statt. Das ist Realität, betrachtet man die Buzzkurven aus entsprechenden Social Media Monitoring und Webmonitoring Tools.

Im Prinzip kann man aber die Frage nach jeder Strategie – auch im Bereich Social Media – einfach beantworten:

Eine Strategie ist dann notwendig, um gezielt und nachhaltig Ziele erreichen zu können. Und Ziele sind auch in einer digital-agilen Welt nicht plötzlich obsolet.

Für Unternehmen bedeutet das:

  • Ja, mit Social Media kann man übergeordnete Unternehmensziele erreichen.
  • Ja, Erfolge von Social Media im Unternehmenskontext sind messbar.
  • Ja, Social Media leistet einen wichtigen Teil im Marketing-Mix eines jeden Unternehmens.
  • Nein, das ist noch nicht alles,

denn eine Social Media Strategie berücksichtigt mehr als den Einsatz von Facebook, Twitter oder Pinterest im Rahmen von Kampagnen und Aktionen. Social Media ist für uns ein Stück Change- und auch Innovations-Management.

Die meisten Geschäftsmodelle sind massiv vom sogenannten „Digitalen Wandel“ betroffen

Das Cluetrain-Manifest ist zwar mit der Internetblase im Jahre 2000 sozusagen mitgeplatzt, aber retrospektiv betrachtet, ist es ein wichtiges Dokument, das den „digitalen Wandel“ vorweggenommen hat.

 In Zahlen sieht das folgendermaßen aus:

Social Media Video 2013 | Social Media Revolution from Erik Qualman on Vimeo.

Das bedeutet für viele Unternehmen, dass bisherige Geschäfts- und Ertragsmodelle nicht länger funktionieren. Konsumenten verhalten sich plötzlich anders, was sich sowohl auf den Medienwandel an sich zurückführen lässt, als auch auf technische Entwicklungen in anderen Lebensbereichen, die alte Gewohnheiten schlagartig ändern (vgl. Musikindustrie, Automobilindustrie oder auch Telkos).

Ganze Branchen müssen ihre Produkte und Dienstleistungen überdenken. Die Märkte werden dynamischer und auch demokratischer. Das ist schon längst keine Phrase mehr – wie es das vielleicht im Jahre 2000 nach der Publikation des Cluetrain Manifests empfunden wurde.

Social Media ist keine Allzweckwaffe

Social Media Maßnahmen sind nicht die einzigen Maßnahmen, mit deren Hilfe Unternehmen der Digitalisierung des eigenen Businesses Rechnung tragen können.

Trotzdem fordert ein Engagement in sozialen Media eine Art „digitaler DNA“ von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ein, die auch durch das jeweilige Unternehmen ermöglicht werden muss. Folgende Bereich sind typisch, um durch Social Media Maßnahmen in ihrer Gesamtheit ergänzt zu werden:

  • Kommunikation und Marketing: Es kann ein unmittelbarer Dialog mit Kunden geführt werden und zwar auf Augenhöhe, authentisch und unmittelbar. Ein Rückkanal ist oft wertvoll, wenn es um Service-Dienstleistungen geht oder um aktive Branding in Echtzeit.
  • PR: Multiplikatoren und Medien lassen sich nur noch bedingt über den klassischen Verteiler erreichen. Auch hier sind neue Medien am Zug. Selbst B2B Märkten wird er Digitalisierung der Kommunikation sichtbar.
  • Research / Marktforschung: Ungefilterte Stimmen zu Produkten, Services und der eigenen Marke liefern eine ungewohnte Perspektive aus der Sicht von Kunden. Die perfekte Ergänzung zu klassischen Umfragen. Zudem kann Feedback zu Produkten oder Services direkt und ohne großen Zeitverlust abgefragt werden.
  • HR / Recruiting und Personalmarketing: Bewerber und potenzielle Interessenten können dort angesprochen werden, wo sie sich jeden Tag aufhalten – in sozialen Medien. Jeder Bewerber und auch jeder Mitarbeiter verbingt nzwischen eine signifikant hohe Zeit auf Facebook, Instagram oder YouTube.
  • Interne Unternehmenskommunikation: Immer mehr Unternehmen setzen auf „Web 2.0 Funktionen“ bei der Implementierung eines neuen Intranets, denn Kollaboration ist oft der einzige Weg, wie Unternehmenskulturen den „Digitalen Wandel“ als Chance nutzen können, Stichwort: Slack, Hive oder Jabber (mehr Social Intranet / Collaboration Tools)

Eine Social Media Strategie hilft dabei, diese und weitere Möglichkeiten für das eigene Unternehmen oder spezifische Abteilungen auszuwählen, zu priorisieren und umzusetzen.

Doch Achtung: Nicht für jeden Stakeholder ist der Einsatz von Social Media geeignet. Faktoren wie personelle Ressourcen, Mediabudget (für Bewerbung der eigenen Inhalte in sozialen Medien) oder fehlende übergreifende KPIs können den Erfolg der Maßnahmen negativ beeinflussen. Deshalb gehören auch diese Themen in eine professionelle Social Media Strategie.

Unser Ansatz für eine Social Media Strategie

Eine strategische Herangehensweise zeichnet einen klaren Weg vor, wie man eine Herausforderung – nicht immer auf dem kürzesten Weg – smart und strukturiert löst.

Heutzutage muss eine digitale Strategie ebenfalls liquide und flexibl sein, da starre Systeme nicht mehr zeitgemäß sind.

Das ist kein Widerspruch sondern eine Herausforderung.

Wir arbeiten im ersten Schritt mit einem „Strategiehaus“, das uns zum einen einen klar strukturierten Weg vorgibt, zum anderen aber genügend Flexibilität lässt, um die Strategie immer wieder anzupassen. Zudem ist unser „Strategiehaus“ so angelegt, dass es problemlos in bestehende Strategien, z.B. einer übergreifenden Digital Strategie, eingegliedert werden kann.

Social Media Strategie Framework

Unser Social Media Strategie Framework als Prozess von der Strategie bis zur Umsetzung.

Als pdf.: Social_Media_Strategie_Framework_AGENTUR_GERHARD_2013

Wie die einzelnen Bausteine zusammenarbeiten, welche Schlüsselrolle Unternehmensziele, Konsumentenbedürfnisse und unsere „Consumer Journey“ bei der Operationalisierung (Konzeption von externen und internen Maßnahmen, Kampagen etc.) spielen, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten auf unserem Blog ausführen.

Eines sei aber schon vorausgesagt: Die Anwendung unseres „Strategiehaus“-Frameworks ist branchen-, unternehmens- und zielgruppenspezifisch. Kann also angepasst werden – muss es auch.

Wer jetzt schon mehr erfahren möchte, erreicht uns auf den üblichen Touch Points Facebook, Twitter, eMail (hello@agentur-gerhard.de) oder ganz klassisch per Telefon.

Wir haben auch eine informative Landingpage zum Thema Social Media zum Thema Social Media erstellt, um unsere Leistungen hier ausführlich zu darzustellen, inklusive Cases und Kundenstimmen.

Unsere Grafik kann unter folgender Lizenz CC BY-ND 3.0 verwendet werden.

Photo by William Iven on Unsplash

Video made by Eric Qualman.

Reinhardt Neuhold
Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer von Agentur Gerhard. Business Punk mit über 10 Jahren Digital Business und Beratungserfahrung. Manchmal Speaker, meistens Zuhörer.
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Kommentare
Moritz
Schöner Artikel! Eine Social Media Strategie hat viele Vorteile auch wenn sie oft sehr aufwendig sein kann - es lont sich. Insbesondere für alle Beteiligten, die diese Strategie ausarbeiten. Erst hier werden oft die entscheidenden Milestones, die noch offenen Fragen und mögliche Hindernisse bewusst wahrgenommen und es kann entsprechend gehandelt werden/ Erkentnisse und Maßnahmen bereichern die Strategie. Zudem kann die Strategie immer eine gute Argumentationshilfe für Projektbeteiligte und Entscheider sein. Der Blick für Ziele, Kennzahlen und den Markt wird geschärft und rückt schneller in den Fokus, für eine gezielte Umsetzung. Interessant wäre mal ein Beispiel-Case dazu, anhand einer Social Media Strategie mit Vorher/Nachher Analyse in Bezug auf eine Marke oder ein Unternehmen.
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