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Gelesen und bewertet: Social Media Wissen von O’Reilly

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Social Media Wissen – lohnt es sich den Sampler zu lesen?

Die letzte Rezension von O‘Reilly’s kostenlosem Sampler „Social Media Wissen im Querformat“ vergangenen Monat, überzeugte nicht. Das abschließende Fazit damals: Der Sampler „Social Media Wissen im Querformat“ ist lieblos zusammengestellt und soll die Thematik ‘irgendetwas über Social Media’ zusammenfassen, auch wenn die einzelnen Abschnitte inhaltlich überhaupt nicht zusammenpassen.

Doch O’Reilly setzt dieses Jahr im April nach und lieferte den zweiten kostenlosen Sampler zum Thema Social Media mit dem Titel „Social Media Wissen“. Dabei deckt der Sampler Ausschnitte aus den Büchern PR im Social Web (Marie-Christine Schindler und Tapio Liller), Social Media Marketing und Recht (Thomas Schwenke), Social Media Marketing (Tamar Weinberg, Corina Pahrmann und Wibke Ladwig), Kundenservice im Social Web (Andreas H. Bock), Wir machen dieses Social Media (Malina Kruse Wiegand und Annika Busse) und Social Media und der ROI (Cai-Nicolas und Julian Lambertin) des Social Media Spektrums ab. Eine vollständige Rezension des Samplers würde aufgrund der Fülle an Informationen den Rahmen dieses Artikels sprengen, weswegen größtenteils das Werk PR im Social Web betrachtet wird. Vorweg kann jedoch erfreulicherweise gesagt werden, dass der Sampler im Vergleich zum letzten Mal wirklich qualitativen, guten Content bereitstellt, der dem Leser einen echten Mehrwert bietet. Zumal mit dem neu erschienenen Sampler auch die Zielgruppe als Leserschaft deutlich besser angesprochen wird – nämlich die, die beruflich mit Social Media zu tun haben.

PR im Social Web überzeugt durch klare Strategie und anschauliche Beispiele

In dem Auszug aus PR im Social Web – Das Handbuch für Kommunikationsprofis schreiben Marie-Christine Schindler und Tapio Liller über den Einsatz von Social Media als Möglichkeit von Markenaufbau, Produkt-Promotion und dem Umgang mit der Community. Dabei beschrieben sie das Ergebnis des Buches selbst als fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Social Web, weil die beiden AutorInnen größtenteils darüber miteinander kommunizierten. Inhaltlich geht es um die Veränderung von klassischer PR-Arbeit durch die Digitalisierung und die Herstellung von moderner Kommunikationsarbeit. Diese Veränderung habe Auswirkungen auf die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden als auch auf die zwischen Unternehmen und Agenturen. Soweit ist das allerdings nichts Neues.

Was allerdings im Abschnitt überzeugt und gut anschaulich dargestellt wird, ist die Aufbereitung und Erstellung eines beispielhaften Vorgehens beim Erstellen einer Social Media Strategie für ein Unternehmen, das Social Media als Kommunikationskanal einsetzten will. Bei der Strategie wird auf die Platzierung des Produktes oder der Marke im Social Web eingegangen, wie beispielsweise die Frage, ob bereits eine Fan Community besteht oder wie nach einem Monitoring über die Marke gesprochen wird (unter Einbehaltung der „1-9-90 Regel!“). Der Stellenwert von Communities im Social Web wird im Gegenzug zu vielen ´klassischen´ Markentheorien vice versa verstanden: „Die Community definiert die Marke, nicht umgekehrt“.

 

„Niemand wartet auf ihr Produkt oder ihre Marke“

Aufschlussreich und demonstrativ sind auch die Beispiele, die von den beiden AutorInnen gezeigt werden. So erfährt der Leser beispielsweise über die geschickte Einbettung der Community des Outdoor-Bekleidungsherstellers Mammut über Facebook und YouTube. Mammut hat es demnach geschafft, die eigenen Kunden clever als Markenträger einzusetzen, indem diese Bilder und Videos von ihren Touren auf den Mammut-Channel posten. Der Vorteil für die Community liegt nicht nur an Belohnungen von Mammut für gepostete Bilder und Videos, sondern auch an der Möglichkeit seine eigenen erlebten Abenteuer mit anderen zu teilen, zu diskutieren und sich neue Ratschläge/Ideen zu holen. So schafft es Mammut, einen Mehrwert für die Community zu generieren, denn wie Marie-Christine Schindler und Tapio Liller über Social Media anmerken: „Niemand wartet auf ihr Produkt oder ihre Marke“.

Fazit: Gut für Einsteiger, ergiebig für Experten

Mit „Social Media Wissen“ ist O’Reilly ein Sampler gelungen, der inhaltlich wirklich was hergibt. So wird Einsteigern und Anfängern in der Social Media Branche schon viel Input gegeben und durch die Sammlung der einzelnen Abschnitte ein guter Querschnitt von Social Media Ansätzen geboten. Auch für erfahrene Social Media Profis kann sich der Blick in den Sampler noch mal lohnen, da  man sich anhand der Beispiele durchaus inspirieren lassen  kann. Mit diesem Sampler hat O’Reilly bewiesen, dass die Shares auf Facebook und die vielen Retweets bei Twitter gerechtfertigt waren! Klare Leseempfehlung!

Alle Zitate stammen aus: Schindler, Marie-Christine; Liller, Tapio (2014): PR im Social Web Das Handbuch für Kommunikationsprofis; 3 Aufl., O‘Reilly

Für das Titelbild unter CC BY 2.0 bedanke ich mich bei James Botton.

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