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Gibt es post-moderne Webseiten?

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Eine coole Unternehmensseite – was ist das eigentlich heutzutage?

Auf diese Frage hat uns @ennome auf Twitter gebracht. Und ehrlich gesagt, wir wussten auf die Schnelle auch nicht wirklich, welche Eigenschaften eine moderne Unternehmensseite haben sollte. Klar – dass die Implementierung von Social Media Elementen über Share-Buttons hinausgehen sollte…

Storified by Reinhardt Neuhold· Tue, Jan 15 2013 14:59:20

Was kann man noch alles, cooles mit Unternehmenswebseiten machen? #coporate #websiteEnno Schummers
@ennome das kommt auf das Unternehmen an 😉 #corporate #websiteAGENTUR GERHARD
@AGENTURGERHARD habt ihr denn ein paar spannende cases? :)Enno Schummers
… und Cases gibt es da auch einige. 
@ennome In welche Richtung soll es denn gehen – klassisch aber gut (Usability, Benutzerführung etc.) oder innovative Struktur und Design?AGENTUR GERHARD
@AGENTURGERHARD innovative Ideen, was inhaltlich aber auch technisch einen mehrwert bietet. was ist da gerade "topnotch"?Enno Schummers
Aber was ist „topnotch“?
@ennome alles was usability aus NUTZERPERSPEKTIVE in den vordergrund stellt… #pinterest macht es z.b. vor! http://ow.ly/gPZA3AGENTUR GERHARD
Wer neben Pinterest setzt Akzente?

Na ja, da gibt es schon ein paar Beispiele. Skittles zum Beispiel war eine der ersten Marken, die Ihre Markenseite zugunsten eines innovatives Ansatzes geopfert hat. Da wollte in Deutschland noch niemand etwas von Social Media wissen, hatte der Ableger von MARS schon einen Social Hub in Form des eigenen Webauftritts. Auf Begeisterung stieß diese Maßnahme jedoch nicht bei allen: „Catastrophic Candy Branding“ titelte zum Beispiel trendhunter.com. Wer sich aber ansieht, wie der Skittlesauftritt vor der „Sozialisierung“ aussah und funktionierte, der weiß den frischen Look und die „Generation Y Usability“  durchaus zu schätzen.

Auf die Zielgruppe kommt es an

Was Skittles jedoch verstanden hat: schön muss eine Webseite nur im Auge des Betrachters sein, den man auch damit ansprechen möchte. Im Falle der bunten Kügelchen sind das eben keine Designfetischisten sondern eher Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Kindern. Die Ersteren nutzen Social Media verstärkt – mittlerweile die Zweiten auch. Also: alles richtig gemacht. Oder?

Erfolg ist Verweildauer, nicht die Anzahl an Impressions

Was Webseiten angeht, war lange die Devise: Je mehr Traffic desto besser. Pinterest scheint dieses Dogma aufzulösen und setzt auf die Verweildauer. Bei beiden KPIs gilt jedoch: Sie sind von Außen schwer messbar. Nur ein interner Blick verrät, wie erfolgreich eine Seite wirklich ist, ob Usability hält, was sie verspricht und ob die Inhalte wirklich „engaging“ und zielgruppenrelevant sind.

Post-moderne Webseiten nur was für innovationssüchtige Trendhunter?

Ich denke durchaus nicht. Nutzungsverhalten ist nicht statisch, das Web entwickelt sich weiter, neue technische Standards entstehen und der Medienkonsum verändert sich ständig. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass das iPad ein solcher Erfolg werden würde. Der Durchbruch war nicht so offensichtlich wie es heute scheinen mag. Spiegel.de titelte zum Beispiel mit „Wunderflunder mit Schnick und Schnack„. Das Tablet als Endgerät zu etablieren ging nicht über Nacht (hier einige Kuriositäten).

Aber zurück zu den Webseiten. Was sollten Unternehmen berücksichtigen, wenn sie nach innovativen Wegen suchen, ihren Webauftritt zu gestalten?

Lieber scrollen als klicken

Nike macht es vor. Der Webauftritt ist ein Social Hub, die Inhalte sind perfekt visualisiert, der Raum ist ausgeräumt und der Sprung in den Shop ist einen Klick entfernt. Flache Hierarchien der Informationsarchitektur erleichtern die Navigation.

Welche Eigenschaften sollte eine Unternehmenswebseite noch mitbringen?

  • Flexibler, fluider und unterhaltsamer Content
  • Interaktionsmöglichkeiten mit Marke und Unternehmen, die über ein Kontaktformular hinaus gehen
  • Responsive Design, zeitgemäß und zielgruppenspezifisch
  • Multimedial und shareable
  • […]

Ich denke nicht, dass der klassische Auftritt eines Unternehmens in absehbarer Zeit obsolet wird (The decline of the corporate website and rise of a social internet), aber neu Erfinden muss er sich mindestens.

In diesem Sinne: Es hat sich ja auch schon einiges getan im WWW.

Habt Ihr darüber hinaus Fragen zum Thema, die Ihr lieber unter vier Augen besprechen möchtet, dann scheibt uns gerne unter office@agentur-gerhard an!

Für das Titel-Bild unter CC BY 2.0 bedanken wir uns wie immer und zwar diese Mal bei Andre Charlan (Flickr).

Reinhardt Neuhold
Manchmal Speaker, meistens Zuhörer. Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer von Agentur Gerhard.
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