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Digitalisierung im Mittelstand – Beispiele und Projekte

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Beispiele für Digitalisierung im Mittelstand gibt es viele, man muss nur suchen

Wir haben an dieser Stelle einige Beispiele für die Digitalisierung im Mittelstand für Sie zusammengetragen. Auch für größere Mittelstandsunternehmen und Konzerne eine Inspirationsquelle.

Die digitale Transformation im eigenen Unternehmen sollte ohnehin auf vielen kleinen Projekten bestehen, denn Digitalisierung ist kein monolithisches Projekte sondern ein agiles Mindset!

Es kommt also nicht darauf an, gleich Millionen in die Hand zu nehmen und das ganze Unternehmen neu auszurichten (ok, es kann so sein). Eine smarte Strategie und agile Projektsteuerung lassen Piloten zur Blaupause werden, um das eigene Business zu beflügeln.

Revolution in 3D

Digital Supply Chain Solutions (DSCS) ist ein Joint Venture von Andreas Schmid Logistik und Voxeljet.

DSCS berät mittelständische Unternehmen, wie sie die Vorteile des 3D-Drucks für sich und ihre Lagerhaltung nutzen können.

Dazu analysiert der Mittelständler die Produktionsprozesse von Unternehmen. Ziel ist es, diese zu optimieren und die additive Fertigung dort einzusetzen, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist.

Andreas Schmid Logistik will vorausschauend auf den Veränderungsprozess reagieren und sich dank des 3D-Drucker-Bündnisses an die Spitze des Fortschritts stellen.

Mit einer „proaktiven Strategie“ hat Andreas Schmid Logistik gute Erfahrungen gesammelt. Das Unternehmen erkannte frühzeitig, wie wichtig die elektronische Datenverarbeitung für Logistiker ist. So wurde ein eigenes IT-Unternehmen gegründet, das heute rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.

WhatsApp als Kommunikationstool – auch das ist Digitalisierung im Mittelstand

Rund 100 Kunden (Stand Oktober 2017) bedient die Druckerei Wenzel aus München via WhatsApp. Und jeden Monat werden es konstant mehr.

„Vornehmlich junge Leute schätzen die schnelle, direkte Kommunikation“, sagt Andreas Wollin,Leiter Kommunikation bei Wenzel. „Auch formlose und damit unverbindliche Angebote laufen über diesen Kanal, zum Beispiel wenn jemand nur eine Hausnummer an Kosten benötigt.“

Kundenberatung und Service-Leistungen stehen bei Wenzel im Fokus der Kundenkommunikation über WhatsApp. Ziel sei es aber, laut Wollin, den Kunden letztlich doch ins Geschäft zu lotsen.

WhatsApp ersetzt (noch) nicht in jedem Falle einen persönlichen Kontakt.

Wie der 3D-Druck die Zukunft eines Repro-Unternehmens rettet

3D-Druck wird immer skalierbarer und somit auch für kleine Traditionsunternehmen als Arbeitsmittel erschwinglich. Ein Beispiel aus Italien zeigt, wie diese innovative Produktionsmethode den Weg in die Digitalisierung eröffnen kann.

Durch die neue Technik des 3D-Drucks ist das italienische Repro-Unternehmen Digicopy (www.digicopy.it) in der Lage, völlig neue Dienstleistungen anzubieten. So können z.B. Architekten 3D-Objekte in Druckauftrag geben.

Das Geschäftsmodell eines Handwerkbetriebs wurde komplett umgekrempelt, denn Repro im klassischen Sinne gibt es heute nicht mehr. Der 3D-Druck ist hier die logische Weiterentwicklung der bestehenden Dienstleistungen.

Nebeneffekt: Auch für die Architekten ergeben sich in diesem Falle plötzlich neue Möglichkeiten!

Augmented Reality in der Projektlogistik

Die PTS Logistics Group setzt die Microsoft HoloLens ein, um Verpackungen für Transportkisten zu planen und im Handling bis hin zur Baustelle zu optimieren. Das bietet Potenzial für Prozessverbesserungen und für das Unternehmen einen vorausschauenden Technologiesprung.

Digitalisierung im Mittelstand: Müllabfuhr

Die Erstellung von Tourenplänen ist aufwändig und muss zudem laufend optimiert werden, sobald sich Änderungen z.B. in der Verkehrssituation ergeben.

Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist hier aufwendig und zeitintensiv. Gerade auch im Mittelstand ein kritisches Thema, wo Ressourcen Mangelware sind.

Die Hausner Logistik Service (HLS) in Passau entwickelt Tourenpläne für Müllentsorger. Auf einer Plattform ist es möglich via Punkt-zu-Punkt Navigation die Tagestouren zu optimieren. Folge: die Einarbeitung neuer Mitarbeiter verkürzt sich rapide, Zweitfahrten und Umwege werden reduziert.

Wie funktioniert das?

Kein Auswendiglernen von Routen mehr, denn alle nötigen Infos sind in Echtzeit in einem speziellen Navi-System hinterlegt.

Der Roboter im Lager

Engelbert Strauss setzt in Teilen des Zentrallagers (57.000 Quadratmeter | 120.000 Warenstücke) Roboter der Firma Grenzebach ein, um das Retourenmanagement zu optimieren: So fahren entweder Roboter mit gefüllten Regalen zu Entnahme vor oder bringen leere Regale zur Befüllung vorbei.

Industrie 4.0 und Smart Factory aus dem Schwabenländle

Auch beim schwäbischen Mittelständler Trumpf, Komplettanbieter bei Werkzeugmaschinen, ist Digitalisierung ganz oben auf der Agenda.

Dabei besteht die Digitalisierungsstrategie aus drei Handlungsfeldern: Lösungen für die Kunden – das ist TruConnect, eine Lösung für die digitale Fabrik – sowie Angebote für die gesamte Fertigungswelt – das ist Axoom, die digitale Produktionsplattform für die Industrie. Und drittens: digitale Transformation der eigenen Wertschöpfung.

Innovative Lösungen für Flottenmanagement, Transport und Logistik

Gerade noch ein Pressebericht, bald Wirklichkeit? Das neue Unternehmen Kubikx – ein Ableger der Schmitz Cargobull AG – möchte das Fleetmanagement, Transport- und Logistikprozesse zu digitalisieren.

„Digitale Lösungen zum Steuern und Überwachen globaler Lieferketten werden immer wichtiger, aber auch komplexer“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Andreas Schmitz und verwies auf die immer stärkere Vernetzung zwischen Fahrzeugen, Fracht und Infrastruktur.

Richtig digitalisieren: Next Steps für den Mittelstand

Genug Inspiration? Weiterführende Informationen zum Thema auch im Wegweiser Zukunftschance Digitalisierung (pdf.) des BMWI oder natürlich bei uns unter Digitale Transformation.

Zudem finden Sie hier mehr über digitale Geschäftsmodelle und Beispiele für Plattformökonomie.

Ist Ihr Unternehmen kleiner als 100 Beschäftigte und 20 Millionen Umsatz im Jahr, dann ist das Förderprogramm go digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für Sie interessant.

Quellen: gi.de (pdf),wfb-bremen.de, wfb-bremen.de, produktion.de, BMWI, internetworld.de, augsburger-allgemeine.de, verkehrsrundschau.de

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