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Tech Open Air 2015: Disruptive Innovation am Fließband

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Tech Open Air: Disruptive Innovationen am Fließband

 

Wie schon letztes Jahr, waren wir auch dieses Jahr beim Tech Open Air 2015. Das TOA fand dieses Jahr wieder in der alten Teppichfabrik statt und wurde, ebenfalls wie letztes Jahr, von vielen hippen und nerdigen Menschen aus dem Start-Up-Umfeld besucht, die sich drei Tage lang dem Diktat der Start-Up-Welt und seiner disruptiven Trends unterwarfen.

Wer nun denkt: Oh NO Berlin! Der tut dem Event Unrecht. Denn die Veranstalter machen einen super Job! Die alte und wundervoll heruntergekommene Teppichfabrik versprüht den Charme eines Berlins, das es heute nicht mehr / kaum mehr gibt und stellt gleichzeitig den Nährboden für diese Start-Up-Kultur dar.

Agile Sprints als Session-Format

Im Gegensatz zu vergleichbaren Konferenzen, gleichen die Sessions agilen Sprints, so dass Sessions höchstens 20 Minuten dauern. Was natürlich die Chance auf viel, viel Input bietet, doch bleiben Sessions oft auch etwas seicht und oberflächlich. Wie das eben auch bei Elevator Pitches der Fall ist.

Die ultimative Customer Experience und disruptive Innovation am Fließband

Für uns ging das TOA 2015 erst am 2. Tag los, dafür legten wir aber einen super Start hin. Denn der Tag begann gleich mit Anne Pascual von IDEO. Ihr Thema: Design by Numbers. Grundsätzlich stellte sie verschiedene Frameworks von IDEO für agiles Prototyping vor und die entsprechenden Schritte. Im Mittelpunkt dieser Vorgehen steht, wie bei jedem Digitalisierungsprojekt, auch hier der Nutzer. Wer tiefer in die Welt von IDEO eintauchen möchte, dem sind die IDEO Future Podcasts zu empfehlen.

Weiter ging es dann mit dem Shazam Gründer Chris Barton, der über die Passion und Obsession sprach, die es bedarf, um ein Start-Up erfolgreich zu machen. Dabei steht immer „the ultimative customer experience“ im Fokus der Bemühungen! Das unterstrich Chris Barton mit Geschichten aus dem Silicon-Valley-Nähkästchen: Dropbox arbeitete zum Beispiel lange daran, dass der Dropbox Ordner möglichst convenient in den Workflow der Nutzer eingebettet ist, bis schlussendlich der Dropbox Ordner aussah wie ein normaler OS Ordner. Ein weiteres Beispiel kam von Google: Google könnte sich aktuell entspannt zurücklehnen, aber hier wird stetig an der Performance gefeilt und Ressourcen aufgebaut, um die Anzeige von Suchergebnissen noch um wenige Millisekunden zu beschleunigen. Den Erfolg von Amazon, begründete Chris darin, dass Amazon wirklich alles anbietet, also den kompletten Longtail abbilden kann und will.

Der Vortrag, der darauf folgte, erdete einige der Start-Up-Menschen. Der Speaker Said Hassan lebt in Gaza und erzählte in zehn knallharten Minuten wie sein Leben als Start-Up-Gründer, -Mentor und Mensch dort aussieht. Angefangen davon, wie er beim letzten Konflikt sein Zuhause verlor, wie er gemeinsam mit Google den Excellerator Gaza Sky Geeks aufgebaut hat, um Start-Ups in Gaza zumindest konstante Elektrizität für einige Stunden zur Verfügung zu stellen.

Tech Open Air Christoph Keese

 

Kurz vor der Mittagspause folgte dann der Executive Vice President von Axel Springer, Christoph Keese. Die Session war richtig gut und spiegelt unsere Meinung zum Thema „Digitalisierung in Deutschland“ wieder: Viele Unternehmen haben Angst vor der digitalen Transformation. Viele verstehen das Thema Digitalisierung grundsätzlich nicht und legen stattdessen los, die Akten zu digitalisieren. Wenn doch eine Dringlichkeit erkannt wird, werden Komitees gegründet oder einfach ins Silicon Valley gereist (wie Springer auch;-)). Eines Hauptproblem nach Keese ist aber, dass disruptive Innovationen oft nicht von innen heraus passieren, sondern neue Impulse brauchen. Zum anderen, dass sich viele Unternehmen noch auf dem Erreichten aus vergangenen Tagen ausruhen und die Augen vor der oft harschen Realität verschließen. Dabei sagt er, ist es an der Zeit pessimistisch zu sein, um zu überleben!

Assaf Bidermann, Co-Founder und CEO von Superpedestrian, stellt uns sein Copenhagen Wheel vor, welches tatsächlich dieser Tage auf den Markt kommt. Tolles und zukunftweisendes Produkt:

 

Danach folgte der vorläufige Höhepunkt des Tages: WIRED trifft auf Zalando! Nikolaus Roettger (Editor in Chief, WIRED Germany) bat Robert Gentz (Founder and Co-CEO, Zalando) zum Fireside Chat. Thema war natürlich „Radical Agility: Transforming from Retail to Tech“. Wie sich Zalando vom Fashion Retailer zur Tech Company für die Modeindustrie wandelt. Wie das genau passieren soll, kam nicht raus. Zalando ist jetzt zumindest verdammt agil, gibt Verantwortung in die Teams und hat grundsätzlich die Umsetzungsgeschwindigkeit gesteigert! Unterm Strich: Alles richtig gemacht.

Fazit: Und wie war das Tech Open Air 2015 denn jetzt?

Das war es von uns! We had a blast! Das Tech Open Air ist eine schöne und bereichernde Veranstaltung und steht für das nächste Jahr wieder auf dem Zettel. Ein großes Dankeschön geht raus an unsere Freunde von ASK HELMUT, die uns mitgenommen haben!

 

Update: Das Tech Open Air 2016 haben wir auch besucht!

Agentur Gerhard
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