Wie Sie Mitarbeiter*innen wirkungsvoll in die Entwicklung Ihrer Strategie für die Digitale Transformation einbinden

Der Erfolg der digitalen Transformation ist vom Involvement und Engagement der Mitarbeiter*innen abhängig. Sie treiben den Wandel voran und setzen die digitale Transformation um. 

Deshalb darf die Strategie für die digitale Transformation kein pures Paperwork bleiben. Bereits im Prozess der Strategieerarbeitung, ist es wichtig, entsprechende Involvement-Maßnahmen zu etablieren. 

Damit ist nicht nur die klassische Teilnahme von Mitarbeitenden an strategischen Workshops oder Umfragen gemeint. Es geht darum, „neue“ Involvement-Momente zu schaffen. 

Die positiven Nebeneffekte:
Durch die Einbindung der Mitarbeitenden steigt das Commitment für die digitale Transformation. Zudem sind Gedanken und Ideen der Belegschaft ein wertvoller Pool an Expertise, Input und Inspiration, der unbedingt in die Strategie Einzug finden sollte.

5 wirkungsvolle Maßnahmen für das Involvement

  • Etablierung einer Votingplattform für digitale Projektideen: Mitarbeitende werden zur Bewertung von ersten strategisch ausgewählten digitalen Produkt- und Serviceideen aufgerufen. Der Votingmechanismus kann an das Intranet angedockt werden. Eine andere Möglichkeit: Eine App basierend auf dem Swipe-Prinzip. Nach links swipen bedeutet, die Idee kommt gut an. Nach rechts swipen bedeutet, die Idee gefällt nicht.
  • Einladung zum Digital Lunch: In diesem Format stellen Mitarbeitende oder externe Speaker digitale Projektideen oder Insights zu Trends und Entwicklungen im digitalen Zeitalter vor und tauschen sich anschließend dazu aus. Diese Initiative vermittelt Mitarbeitenden auch Know How rund um die Themen der Digitalisierung – ein zusätzlicher Quick Win.
  • Auswahl von Digital Ambassadors: Die Digital Ambassadors stammen aus verschiedenen Abteilungen der Organisation. Sie sind Vermittler und Sprachrohr im Prozess der Strategieerarbeitung. Ihre Rolle besteht darin, ihre Teammitglieder über den aktuellen Stand der Strategieentwicklung zu informieren und Fragen dazu zu beantworten. Denn eine stetige Einbindung aller Mitarbeitenden in den Strategieprozess ist meisten nicht realisierbar.
  • Launch eines Strategy-Logbuchs: Um zu verhindern, dass die Strategie eine Black Box für die Mitarbeitenden ist, kann die Strategieerarbeitung in einem Logbuch dokumentiert werden. Das Logbuch – beispielsweise als interner Blog oder als eine Sektion im Intranet – bietet transparente Einblicke in die Strategieerarbeitung.
  • Wall of Questions and Thoughts: Mitarbeitende beschäftigen sich oft von selbst mit strategischen Fragen und haben entsprechende Gedanken. Welche Ziele wollen wir überhaupt erreichen? Wie sorgen wir dafür, dass wir unserer Zielgruppe mit unseren Angeboten einen echten Mehrwert bieten? Wie stellen wir sicher, dass wir die richtigen Projekte für das digitale Zeitalter vorantreiben? Diese Fragen und Gedanken sind kluger und wichtiger Input für die Strategieerarbeitungen. Deshalb sollte ihnen Raum geboten werden. Die Wall of Questions and Thoughts kann in Tools wie Miro oder Mural etabliert werden oder ganz analog im Büro. Mitarbeitenden können dort ihre Gedanken, Fragen und Ideen teilen. 

Nutzen Sie diese Maßnahmen, um die Strategieerarbeitung vom Hinterzimmer auf die Bühne zu holen und Mitarbeitende frühzeitig abzuholen. Ihre Strategie wird davon profitieren. 

Photo by John Schnobrich on Unsplash

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