Was bei der Gestaltung von Ideation-Sessions zu beachten ist

Für die Entwicklung von Business-Ideen und neuen Geschäftsmodellen bei unseren Kundenprojekten erarbeiten wir, je nach Ausgangslage, eine spezifische Vorgehensweise.

Den Anfang macht häufig eine Asset-und Ressourcen-Analyse, gefolgt von Markt- und Investment-Analysen. 

Sind diese Grundlagen erarbeitet, verankern wir Ideation-Sessions im Prozess: Hier geht es um den Kern: die Entwicklung von Geschäftsideen.

Doch worauf kommt es bei diesen Sessions an? Was sind Aspekte, die den Outcome der Sessions verbessern?

5 Aspekte für die Gestaltung von Ideation-Sessions

  1. Diversität der Teilnehmenden: Bei unseren Agentur-internen Ideation-Sessions bringen wir unterschiedliche Expertisen zusammen: Analyst:innen, Data-Scientists, Strategist und Creatives sind mit von der Partie. In unterschiedlichen Konstellationen, an verschieden Tagen, erarbeiten sie Business Ideen. Aus dieser Interdisziplinarität und dem Austausch der verschiedenen Sichtweisen entstehen im Verlauf der Sessions besonders wertvolle Business Innovation Ideen. Wichtig ist dabei auch, Kolleg:innen zu involvieren, die nicht auf dem Projekt arbeiten und damit nicht so tief in der Materie stecken. Sie sind besonders unvoreingenommen und bringen einen frischen Blick aufs Ganze mit.
  1. Expertise auf Kundenseite: Wir binden Vertreter:innen unserer Auftraggeber:innen in den Ideation-Prozess mit ein. Sie bringen zusätzliches Wissen zur Branche und zu Zielgruppen mit – Expertise, die man nicht ungenutzt lassen darf. Außerdem bereichen sie die Ideation durch Learnings aus vorangegenangenen Innovationsansätzen. Wichtig ist auch hier, Teilnehme:rinnen aus verschiedenen Unternehmensbereichen einzuladen, damit das Know-How diverser Abteilungen mit einfließt.
  1. Kein Falsch: In der Ideation-Phase muss auf Restriktionen verzichtet werden: Es gibt zu diesem Zeitpunkt keine falschen Ideen. Entsprechend kommt einer (externen) unabhängigen Moderation ein besonderer Stellenwert zu: Die Moderation der Sessions verweist bereits am Anfang der Ideen-Meetings darauf hin und federt im Verlauf der Session Wortmeldung wie „Die Idee wird nicht funktionieren“, „Das ist nicht umsetzbar“ gekonnt ab. Erst nach der Ideenentwicklung sollten spezifische Bewertungskriterien entwickelt und Ideen basierend darauf bewertet werden.
  1. Branchen-Freiheit: Oft wird nach Ideen gesucht, die in Zusammenhang mit der jeweiligen Branche stehen. Das ist naheliegend. Doch davon gilt es, sich zu lösen. Es lohnt sich, dem inhaltlichen Umfang der Ideen keine Grenzen zu setzen – auch weil das digitale Zeitalter die Abgrenzung von Branchen zunehmend aufweicht. 
  1. Pragmatismus: Wir lieben methodisch vielfältige und auf den Punkt vorbereitete Workshops. Doch den Ideation-Sessions müssen nicht immer bis ins Detail ausgeklügelte, methodische Konzepte zu Grunde liegen. So reichen spannende Fragestellungen oder provokante Thesen, die in Kombination mit einer kompetenten Moderation den richtigen Impuls setzen und eine inspirierende Wirkung entfalten – sie bringen die Gedanken der Session-Teilnehmenden in Gang. Dies ist auch ein ressourcen- und zeitsparender Ansatz für eine schnelle Ideengenerierung und verhindert, dass durch zu viel Vorbereitung bereits hinderliche Schranken bei der inhaltlichen Entwicklung der Ideen bestehen.

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Photo by FORTYTWO on Unsplash

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