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Wir haben da ein paar Fragen: Social Media für Unternehmen?

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Eignet sich Social Media dazu ein KMU zu vermarkten? Was sollte man dabei beachten? Welche Ansätze der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen gibt es? Stefanie Aßmann und Stephan Röbbeln, die Autoren des Buchs „Social Media für Unternehmen – Das Praxisbuch für KMU“,geben uns eine Antwort. Wir haben da mal nachgefragt:

Hallo Stefanie und Stephan, Ihr habt zusammen ein Buch mit dem Titel „Social Media für Unternehmen – Das Praxisbuch für KMU“ publiziert. Könnt Ihr uns kurz zum Hintergrund aufklären? Wieso KMU, d.h. unterscheiden sich KMUs und größere Unternehmen oder gar Konzerne im Umgang mit Social Media?

Der Fokus auf KMU war eine Bitte des Verlags, da diese Zielgruppe sich im Gegensatz zu den großen Unternehmen, die bereits sehr professionell mit diesem Thema umgehen, gerade erst an das Thema Social Media herantastet. Im Buch haben wir die Kapitel allerdings so aufbereitet, dass nicht nur KMU´s angesprochen sind, sondern alle die sich mit dem Themenumfeld Social Media beschäftigen.

Und ja, es gibt auf jeden Fall Unterschiede zwischen großen Konzernen und kleinen und mittelständischen Unternehmen allen voran natürlich das Budget. Für große Kampagnen oder sogar für eine eigene Stelle als Social Media Manager ist oftmals kein Geld vorhanden. Auf der anderen Seite gibt es in kleineren Unternehmen oft weniger Strukturen und flache Hierarchien, was manchmal sehr vorteilhaft sein kann.

Empfehlt Ihr einen bestimmten Prozess, wenn sich Unternehmen entscheiden, Social Media einzusetzen? Was steht am Anfang und was am Ende?

Am Anfang steht immer die Zielsetzung. Was möchte ich eigentlich erreichen?

Wie viel Ressourcen (Zeit/Budget) stehen zur Verfügung, wo befindet sich eigentlich meine Zielgruppe, welche Inhalte möchte ich transportieren und welche Kanäle sind für diese Zielsetzungen am besten geeignet.

Es muss ja nicht immer nur Facebook sein. Für viele Unternehmen wäre die Teilnahme an Gesprächen mit den Kunden in einem Forum oder einem anderen sozialen Netzwerk genauso wichtig. Deswegen ist es so entscheidend, dass man weiß wo sich seine Zielgruppe aufhält.

Unternehmen die sich komplett neu mit diesem Thema beschäftigen, sollten sich Zeit nehmen um die verschiedenen Netzwerke kennenzulernen. Wie verhalten und kommunizieren die Nutzer dort? Welche Besonderheiten gibt es in diesem Netzwerk?

Nach der Durchführung sollte man konsequent die Ergebnisse und die Ziele überprüfen, um diese ggf. weiter optimieren und anpassen zu können.

Gibt es einen Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen KMUs im Einsatz von Social Media? Falls ja, was kann man daraus lernen?

Die Amerikaner sind uns im Bereich Social Media ein paar Jahre voraus. Social Media wird in Amerika bereits ganz selbstverständlich genutzt.

Die Amerikaner (und nicht nur die) haben ein ganz anderes Verständnis bei der Nutzung der sozialen Netzwerke. Beiträge, Fotos oder Videos hochzuladen und zu teilen ist oft selbstverständlich. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Kommunikation oder ganz generell der Interaktion mit Marken aus.>

Man kann aus der Art und Weise wie Unternehmen in Amerika Social Media nutzen viel lernen, aber man muss immer darauf achten, dass man sich die Zeit nimmt um das deutsche Nutzungsverhalten zu betrachten. Viele Dinge lassen sich nicht eins zu eins übertragen aber durchaus in einer abgewandelten Form umsetzen.

Ein gutes Beispiel bei dem man das im Moment sehr deutlich sieht, ist der Bereich Social TV. Während in Amerika gefühlt keine einzige Sendung mehr ohne Hashtag oder andere Einbindungen von Social Media auskommt, tut sich der Markt in Deutschland damit noch sehr schwer. Das liegt zum einen an der Anzahl der Nutzer, die sich dafür interessieren und diese Netzwerke nutzen aber zum anderen auch einfach an einem anderen Nutzungsverhalten.

Wie habt Ihr selbst Social Media genutzt, um das Buch publik zu machen?

Eigentlich wollten wir viel mehr machen. Wir hatten eigentlich vor, die ersten Bilder – z.B. vom Cover – vorab zu veröffentlichen und und und. Wir haben eine Facebook Seite auf der wir Neuigkeiten im Themenumfeld Social Media veröffentlichen und eine Google+ Gruppe die als Feedback-Kanal gedacht ist.

Wir haben während dem Schreiben keine Zeit gehabt, das Skript an Freunde und Bekannte zu verteilen um uns zwischendurch Feedback zu holen. Umso mehr freuen wir uns, dass das Buch so gut gelungen ist und wir viel positives Feedback erhalten.

Wir möchten aber jetzt im zweiten Anlauf Feedback sammeln, was dann bei einer potentiellen 2. Auflage integriert werden soll. Dafür haben wir die Google+ Gruppe erstellt und wir haben angeboten, eines unserer Exemplare auf Deutschlandreise zu schicken. Wir würden uns freuen wenn wir uns noch viel mehr mit den Lesern über die Inhalte des Buches auf Facebook oder Google+ austauschen könnten.

Und wir haben natürlich beide über die eigenen Accounts immer mal wieder Werbung gemacht.

Wir bedanken uns bei Stefanie und Stephan für die offen Antworten und wünschen allen, die Lust auf das Buch bekommen haben eine spannende und v.a. hilfreiche Lektüre.

Für das Bild unter CC BY 2.0 bedanken wir uns bei Sean MacEntee (Flickr). 

Ach so! Eine Frage noch:Welche 3 Fragen fallen Euch spontan ein, die sich KMUs VOR der Implementierung  von Social Media stellen sollten?

Was möchte das Unternehmen mit Social Media erreichen?

Kann ich als Unternehmen dies umsetzen oder benötigt man dazu Hilfe?

Wie viel Ressourcen (Zeit / Budget) stehen für Social Media zur Verfügung?

Danke!

Unser Lesetipp zum Thema Social Media Strategie.

Reinhardt Neuhold
Manchmal Speaker, meistens Zuhörer. Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer von Agentur Gerhard.
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