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Content Marketing ohne Marke?

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Funktioniert Content Marketing nur dann effektiv, wenn man die Unternehmensmarke in den Hintergrund rückt?

Wenn es nach E-Plus und Sinnerschrader geht: Ja.

In einem Panel auf der CeBIT muss Matthias Schrader einiges an Kritik einstecken bezugnehmend auf die Plattform Curved.de, das beliebteste Content Marketing-Beispiel Deutschlands. Als Chef der Agentur Sinnerschrader verantwortet er das E-Plus-Projekt auf Agenturseite. Die harsche Kritik kommt von Sascha Pallenberg, einem der bekanntesten Techblogger Deutschlands.

Pallenberg argumentiert aus Perspektive des journalistischen Ethos: Es sei nicht zulässig, sich als journalistisches Medium darzustellen, das aber nicht die neutrale Berichterstattung zum Ziel hat, sondern Märkte beeinflusst und rein auf Verkäufe von E-Plus Produkte und Services abziele.

Matthias Schrader sieht das natürlich anders. Sein These: „Würde man statt dem Curved-Logo das eigene Logo, in dem Fall E-Plus, platzieren, fände die Artikel niemand glaubwürdig. Krass, oder?! Er ist der Meinung, wirkliche Reichweite bekäme man mit dem Content nur ohne das Etikett der Marke.

Ich glaube in beiden Perspektiven steckt mehr dahinter, als dargestellt:

Pallenberg hat ein persönliches Problem, dass seine Arbeit nun von (aus seiner Sicht unqualifizierten) „Werbern“ gemacht wird, was seine starke Meinung im Web eventuell abflachen lässt – er sieht quasi seinen Berufsstand bedroht.

Schrader, so denke ich, muss als Dienstleister sagen ‚jedes Content Marketing Formate würde einen Vertrauensverlust erleiden, wenn die eigene Marke ‚draufkleben’ würde. Denn, meine Vermutung, E-Plus selbst empfindet die Marke E-Plus oder BASE als zu sehr negativ vorbelastet, und so wollte man ohne Ballast neu starten. Alles nur meine persönliche Spekulation.

Content Marketing, aber ohne die Marke?

ABER, worum es eigentlich geht: Unmengen an Geld wird gerade weltweit investiert für Content Marketing-Maßnahmen. Und jetzt kommt das beliebteste Best Practice Beispiel um die Ecke und sagt uns, sinngemäß: „Das klappt nur dann wirklich, wenn du die Marke weglässt.“ Boom.

So. Wir haben gerade einen Diskurs, in dem Stimmen meinen, Content Marketing verändere die komplette Werbe- und PR-Landschaft. Was heißt das denn, wenn man der Aussage von Herrn Schrader glaubt und diesem Beispiel folgt?

Stellt Euch eine Welt in 2 Jahren vor, in der alle großen Brands ihre eigenen Medienmarken durch Content Marketing Maßnahmen in die Welt gesetzt haben.

Ich persönlich habe kein Problem, in dem was E-Plus mit Curved.de macht. Ich denke, man darf da nicht mehr in Schwarzweiß-Dimensionen denken, iSv. Qualitätsjournalismus vs. Werbung. Ich denke, da gibt es mittlerweile neue Formate dazwischen, die die Digitalkultur hat entstehen lassen.

Das Ausschlusskriterium, „Content Marketing gehe nur ohne Markenetikett effektiv“ halte ich für verwerflich. Denn, ist nicht genau DAS die Herausforderung, die eine Marke zu meistern hat? Geschichten zu erzählen, die weit genug weg vom Produkt- bzw. der Dienstleistung sind, um eine große Themenwelt bedienen zu können, ABER nah genug am Markenkern, um für seine Zielgruppe weiterhin glaubwürdig zu sein?

Hier das Video

Wenn Sie Ihre Markeninhalte authentisch an die Zielgruppe bringen wollen, dann informieren Sie sich auf unserer Landingpage zu Content Marketing.

Oder lesen Sie, welche erfolgreichen Content Marketing Beispiele einen Beitrag zum Unternehmenserfolg liefern.

Christian Wochagg
Gründer und Geschäftsführer von Agentur Gerhard, Österreicher und natürlich Weinliebhaber.
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