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Was Social Media Monitoring nicht kann

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Big Data is the new oil, Social Media Monitoring Tools die Fördertürme, aber wo ist die Raffinerie?

Als Buzzword ist „Social Media Monitoring“ ziemlich schnell aus der Mode gekommen. Irgendwie war es dann doch zu kompliziert.

Big Data hatte da schon einen längeren Atem.

AI/KI haben aber mit Abstand den größten Impact (als Vergleichsgröße)

Dabei gehören die Begriffe irgendwie auch alle zusammen.

Zumindest die Erkenntnis, dass die schiere Menge an Daten noch lange keine Garant für die Qualität der daraus gewonnenen „Insights“ ist.

Das verbindende Element beider Themen, ist ein Konglomerat aus Missverständnissen, die durch komplexe Tools erzeugt werden.

Auch geheime Wünsche, endlich die Schwachstellen von konventioneller Marktforschung hinter sich lassen zu können, spielen sicherlich eine Rolle.

Deshalb möchte ich schon an dieser Stelle einige Prämissen loswerden, bevor ich Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Social Media Monitoring als „Research Tool“ skizziere.

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Gewonnene Daten sind „Insights“

FALSCH. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Erst eine durchdachte und individuelle Verknüpfung von Daten erzeugt wertvolle Erkenntnisse, auf deren Basis nützliche Handlungsempfehlungen getroffen werden können.

Du wirst den Fachmann also so schnell nicht los.

Vorteil: Du erhältst Insights, die Du aus konventioneller Marktforschung nicht bekommst. Zudem bist Du in Realtime mit den Menschen verbunden, die über Deine Marke, Dein Unternehmen oder Deine Produkte sprechen.

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Hauptsache ein schickes Dashboard

FALSCH. Die Technik ist leider noch nicht soweit, wie wir das in diesem Bereich gerne hätten.

Das fängt bei der automatischen Klassifizierung von Medientypen an und hört bei der scheinbar automatischen Bestimmung des Sentiments (Bewertung ob eine Aussage positiv, negativ oder neutral gemeint ist) auf.

Glaubt mir, Generationen von Philosophen, Linguisten und Kommunikationswissenschaftler plagen sich schon Jahrtausende mit Sprache herum.

Siri versteht uns trotzdem noch immer nicht. Alexa bestellt auch mal das falsche Produkt.

Sprache ist sehr individuell und agil. Konversationen über Marken leben vom sprachlichen und nicht-sprachlichem Kontext.

Genau hier haben Algorithmen weiterhin Schwierigkeiten.

Deshalb bringen euch bunte und blinkende Diagramme nicht weiter. Menschliche Unterstützung hingegen schon.

Beratung

Lassen Sie uns gemeinsam die Anforderungen an ein Social Media Monitoring definieren.


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Antworten gibt’s auf Knopfdruck:

FALSCH. Meistens „liefern“ Menschen im Netz keine Antworten auf vorformulierte Fragen einer Marketing- PR- oder Produktentwicklungs-Abteilung.

Sorry, das ist Wunschdenken und wäre auch ziemlich fatal. Da würde ja eine Unterhaltung zwischen Freunden ziemlich absurd und eigentlich auch langweilig sein.

Menschen tauschen sich über Probleme und Erfahrungen aus. Sie stellen sich dar und verweisen auf andere. Ab und an sind sie aber auch Konsumenten. Das sind dann die wertvollen Momente, die man aus den Daten extrahieren sollte, um Insights zu generieren.

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Der Crowd kann man vertrauen:

FALSCH. Quantitative Daten aus einem Social Media Monitoring sollte man „unbearbeitet“ mit Vorsicht verwenden.

Auch die repräsentative Aussagekraft ist so eine Sache und hängt extrem von der Zusammensetzung der Social Media Quellen und der generellen Datenqualität ab.

Qualitativ ist da schon mehr zu holen. Aber Vorsicht, wie im wahren Leben, so ist es auch in den Sozialen Medien: Gelobt wird selten, geschimpft hingegen oft.

Die viel beschworene „Wisdom of Crowds“ im Internet bzw. Social Media ist also so eine Sache. Besser doppelt absichern!

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Social Media Monitoring Tools sind for free

FALSCH. Also nicht ganz, aber trotzdem FALSCH.

Wenn Du Ergebnisse und Produkte möchtest, die Qualitativ auf dem Niveau von professioneller Marktforschung sind, dann brauchst Du ein Gutes Werkzeug und jemand, der das Werkzeug bedienen kann. Sowas gibt’s leider nicht umsonst. Dafür gibt es dann aber auch uns 😉

Hast Du Fragen, Anregungen oder gar einen Widerspruch zu meinen Ansichten bezüglich „Was Social Media Monitoring nicht kann“, dann kommentiere gerne, poste auf unsere Fanpage oder nimm Kontakt via Twitter auf.

Suchst du einen soften Einstieg ins Thema, das gelingt dir das mit diesen kostenlosen Social Media Monitoring Tools.

Photo by JESHOOTS.COM on Unsplash

Reinhardt Neuhold
Manchmal Speaker, meistens Zuhörer. Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer von Agentur Gerhard.
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Kommentare
[…] möglicher Grexit ist ja in aller Munde. Da wir uns nicht nur Social Media Monitoring Daten auskennen sondern auch wissen, wie man mit Google Daten arbeiten kann, hier eine schnelle […]
[…] Buzzword “Big Data” zusammengefasst. Eine Methode, um wertvolle Daten zu generieren: Social Media Monitoring. Wie alle Business Intelligence Tools ist ein Social Media Monitoring mit gewissen Kosten […]
[…] Touch Points sammeln. Ein Blick aus dem Facebook-Ökosystem heraus hilft natürlich auch, z.B. mit Social Media Monitoring. Oder aber neuartige Formate ausprobieren, wie […]
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