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Die besten (kostenlosen) Tools, um Website-Traffic zu messen

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Interessant zu wissen: Wie viel Traffic haben Websites?

In unserer Social Media Monitoring Reihe, möchte ich Unternehmen ermutigen, Social Media Monitoring als Chance zu nutzen, um ihre Zielgruppen besser zu verstehen.

Am Beispiel von Lebensmittelherstellern zeige ich, welche Potenziale in der klugen Auswertung von Daten stecken kann.

Aber auch die Grenzen des Social Media Monitorings werden thematisiert.

Bisher wurden folgende Aspekte unter die Lupe genommen:

Die Daten haben wir mit unserem Lieblingstool uebermetrics aggregiert.

Interessant im Kontext eines Social Media Monitorings ist es aber auch, zu wissen, wie viel Traffic bestimmte Quellen/Websites überhaupt generieren.

uebermetrics liefert solche Daten mit.

Aber welche Wege gibt es noch, den Traffic von beliebigen Websites zu messen?

Website-Traffic messen – eine „Kunst“ für sich

Akkurate Traffic-Daten sind schwer zu bekommen

Vor allem im Benchmarking mit dem Wettbewerb ist es interessant zu wissen, wie viel Traffic die Websites des Wettbewerbs generieren.

Durch den Social Media Buzz wissen wir, wie viel über eine Marke gesprochen wird. Aber wir wissen nicht, ob diese Gespräche überhaupt sichtbar sind. Vielleicht sind sie deshalb ja gar nicht so wichtig.

Das externe Erheben von belastbaren Traffic-Zahlen von Websites ist kein Kinderspiel. Durch Analytics und Co. wissen wir zwar, wie viel Traffic auf unseren eigenen Seiten durchläuft, aber bei anderen Websites?

Es gibt einige kostenfreie und kostenpflichtige Möglichkeiten an Daten zu kommen – die Qualität außen vor gelassen.

Das prominenteste Tool ist wohl Alexa. Wir haben die bezahlte Version benutzt, um die Seiten unserer Food-Giganten zu benchmarken.

Was ist dabei herausgekommen?

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Nicht viel. Lediglich für nestle.de werden Zahlen bereitgestellt. Ca. 240.000 monatliche Besucher verzeichnet die Seite laut Alexa in DE. Der historische Verlauf des Alexaranks zeigt ein differenziertes Bild.

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Achtung: Hier sind mars.com und abf.co.uk nur eingeschränkt auf den Top Position gerechtfertigt, denn der Rank ist in unserem Falle hier international. D.h. die .de Seiten ranken hier natürlich sehr viel schlechter, da der Wettbewerb größer ist.

Buzz = Traffic?

Welches Bild erhalten wir, wenn wir die Zahlen mit dem Social Media Buzz der Marken vergleichen? Ein großer Buzz bedeutet nicht unbedingt viel Traffic! Das heißt, wir sollten beiden Kategorien in unseren Analysen immer getrennt beachten.

Interessant: Für die Corporate Websites spielt Traffic aus Social Media kaum eine Rolle.

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Kostenfreie Website-Analytics-Tools um Traffic-Schätzungen von extern zu erheben

Es gibt einige Tools, die kostenfrei die Besucheranzahl von Websites anzeigen. Die Datenquellen sind hierbei jedoch oftmals sehr diffus oder gar nicht angegeben.

Hier eine Auswahl an Anbietern, die wenigstens rudimentär angeben, wo und wie die Daten generiert werden.

Viele Tools sind unter http://www.hypestat.com/ aggregiert.

Generell ist zu sagen, dass man immer auf mehrere Anbieter zurückgreifen sollte, um dann mit Traffic-Bereichen zu arbeiten und nicht mit genauen Zahlen, die den Eindruck einer absoluten Genauigkeit erzeugen. Diese gibt es nämlich noch nicht einmal bei Google Analytics und Co. .

Chrome Extensions, um Konkurrenten in die „Traffic-Karten“ zu schauen

Es existieren auch einige Browser Extensions (ich nutze hier Chrome), die zum Teil von den o.g. Anbietern zur Verfügung gestellt werden.

Wenn es einmal schnell gehen soll, dann sind diese Tools ziemlich praktisch. Kurz einmal in einem Meeting auf die zahlen des Wettbewerbs zu schauen, das macht Eindruck.

Aber auch hier ist zu beachten, dass die ausgegebenen Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind bzw. dass man sich vorher informieren sollte, auf welcher Erhebungsmethode (Cookies, interne Trackings, Befragungen…) die generierten Traffic-Daten basieren.

Klassische SEO-Tools, um den Traffic von Wettbewerbern einzuschätzen

Auch klassische SEO-Tools bieten oft die Möglichkeit, den Traffic von Websites anzuzeigen bzw. zumindest einen Index-Wert, den man dann ins Verhältnis setzen kann.

Auch hier liegt die Erkenntnis im Verhältnis der Websites untereinander und nicht in einem einzelnen Traffic-Wert, der einer Website zugeschrieben wird.

Studien, Vereine und Vermarkter-Tools

Vermarkter und andere Organisationen bieten natürlich ebenfalls Zahlen zu einigen Websites an.

Hier ist natürlich zu beachten, dass hinter den angegebenen Zahlen auch immer Interessen stecken. Ein gesundes Maß an Mißtrauen ist also auch hier angebracht. Trotzdem bieten diese Quellen oft eine gute Möglichkeit, die Zahlen der o.g. Tools herauszufordern.

Fazit: Know-how bei der Traffic-Messung von Websites bedeutet: Wissen was gemessen wird!

Gerade im digitalen Bereich der „Competitive Intelligence“ spielt die Traffic-Analyse eine wertvolle Rolle.

Aber Vorsicht mit den absoluten Traffic-Zahlen. Diese sollten immer auf dem Prüfstand stehen und eher einen Bereich angeben anstatt eine genaue Anzahl an Besuchern.

Auf jeden Fall kann das Wissen um die Besucheranzahl von Websites nützliche Erkenntnisse erzeugen:

  • Sind die Marketing-Aktivitäten des Wettbewerbs erfolgreich.
  • Welche Traffic-Quellen sind vielversprechend.
  • Welche Zielgruppe fokussiert der Wettbewerb?
  • In welchen Märkten (Ländern) ist eine Website besonders erfolgreich?

Das sind nur einige Insights, die sich anhand einer Traffic-Analyse herausstellen lassen.

Viel Erfolg also beim Messen.

Titelbild: Photo by Ruthson Zimmerman on Unsplash

Artikel erstmals erschienen 2015. Überarbeitet 16.01.2018. Überarbeitet 18.11.2019.

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Reinhardt Neuhold
Manchmal Speaker, meistens Zuhörer. Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer von Agentur Gerhard.
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Kommentare
Hallo Reinhardt, da ich mich ebenfalls mit dem Thema auseinander setze, hilft mir Dein Artikel sehr weiter. Wie zufrieden bist Du mit der bezahlten Version von Alexa? Sonnige Grüße Ralph
Reinhardt Neuhold
Ich denke, für große Seiten/Kunden lohnt sich das durchaus. Hier liefert Alexa Daten vom Wettbewerb, an die man nur selten kommt. Aucb als SEO Support kann man einiges nutzen, v.a. bei Onsite Issues. Ansonsten tut es das kostenlos auch. Der Traffic-Rank an sich gibt tendenziell den richtigen Trend einer Seite an. Hier gilt aber wie bei allen Tools: Nur wer sich mit dem Tool und dessen Methodiken/Prozessen/Generierung von Daten auskennt, kann die Zahlen am Ende richtig deuten. Auch hier gilt wie für Social Media Monitoring Tools - das allerklärende Dashboard ist eine Illusion.
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